Shorttrack-Notizen vor dem Weltcup
MEHR SICHERHEIT.
Beim Weltcup in Dresden wird erstmals ein nagelneuer Satz Bandenmatten zum Einsatz kommen, der höchsten Sicherheitsstandards genügt.
„Shorttrack ist prinzipiell kein ungefährlicher Sport. Wir wollen aber alles tun, um das Risiko schwerer Verletzungen weiter zu verringern. Das ist mit diesen Matten möglich“, sagt Rüdiger Pryssok, Präsident des ausrichtenden Sächsischen Eissportverbands, „die teure Anschaffung war nur möglich mit Unterstützung des Weltverbands ISU, von Stadt und Land sowie vom Landessportbund. Aber es ist eine Investition in die Zukunft dieses attraktiven Sports hier in Sachsen.“
WELTKLASSE AM START.
Für das Weltcup-Finale in Dresden haben sich auch die „großen Vier“ angemeldet, sprich: die führenden Shorttrack-Nationen Südkorea, China, USA und Kanada. Das kanadische Weltcup-Aufgebot wird von Doppel-Olympiasieger Charles Hamelin angeführt, das US-amerikanische von der 1000-m-Olympiazweiten und derzeitigen 1500-m-Weltcup-Ersten Katherine Reutter. Erwartet werden in Dresden auch die Spitzenreiter der Weltcup-Klassements über 1000 und 1500 Meter, Thibault Fauconnet und Maxime Chataignier (beide Frankreich).
NEUER SPRECHER.
Christoph Milz (EC Oberstdorf) ist neuer Athletensprecher der Shorttracker im nationalen Fachverband DESG. Er löst Sebastian Praus (Olympia Mainz) ab, der aus Dresden stammt. Milz trainiert ebenfalls in Dresden, wo die Nationalmannschaft ihre Zelte aufgeschlagen hat.
HÖHEPUNKTE.
Mit dem Weltcup in Dresden, der insgesamt sechsten Station, wird die Serie „ISU World Cup Short Track 2010/11“ abgeschlossen. Bei den Staffeln der Männer und Frauen ist der Weltcup-Endstand maßgeblich für die Qualifikation zu den Weltmeisterschaften. Diese finden vom 11. bis 13. März in Sheffield (Großbritannien) statt. Für die WM qualifzieren sich sieben Staffeln laut Weltcupwertung, der Gastgeber Großbritannien ist gesetzt. Die deutschen Staffeln, die derzeit in beiden Wertungen auf Platz neu liegen, wollen sich durch starke Ergebnisse in Moskau und Dresden noch ein WM-Ticket sichern. Beim Weltcup vor zwei Jahren in Dresden war den deutschen Männern mit Platz drei ein unerwarteter 3. Platz gelungen.

